GLOSSAR & LINKS ZU WEITEREN INFORMATIONEN 

 

Die Website www.reinkarnation.de bietet weitere, detailliertere Informationen über das Thema der Reinkarnation (leider aktuell nur in englischer Sprache).

 

Für weitere Informationen lesen Sie bitte auch unter folgendem Link weiter. Für Interviews mit Dieter Hassler (in Deutsch) klicken Sie hier.

Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr "frühers Leben" Ein Interview

Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt Ein Seminarvortrag

Dying to be me!

Primaere Quelle (nummeriert):

  • Glossar aus Buch Rueckfuehrungen Band 2a

 

Sekundaere Quelle: (nicht nummerierte Duplizierung):

  • Glossar_aus_Indizienbeweise_Reinkarnation_14_B5_97

 

  1. Abreisetraum:

Einen Abreisetraum hat eine lebende Person entweder direkt aus der früheren Familie (FF) oder aus deren Umfeld. Der Traum macht eine Aussage über die Situation der früheren Person (FP) ab ihrem Todeszeitpunkt (s. Kapitel 5.4.2.2, S. 180).

 

  1. Agoraphobie:

Agoraphobie ist eine (scheinbar) grundlose oder unrealistisch starke Angst (= -> Phobie) vor bestimmten Orten (daher auch genannt), vor Reisen (), aber auch vor Menschenansammlungen oder davor, ausgelacht zu werden (180, S. 168).

 

  1. Akasha-Chronik:

Bezeichnung für ein immaterielles „Weltgedächtnis“ (Astralgedächtnis, Wissensfeld ), in dem alle Ereignisse, Gedanken und Gefühle seit Anbeginn der Welt personenbezogen gespeichert sind. Der Begriff stammt aus der –> Theosophie von Helena Petrovna Blavatsky und der Anthroposophie des Rudolf Steiner. Manche medial begabte Menschen (–> Medium) sollen aus dieser Chronik lesen können.

 

Akasha-Chronik:

Bezeichnung für ein immaterielles „Weltgedächtnis“ (Astralgedächtnis, Wissensfeld), in dem alle Ereignisse, Gedanken und Gefühle seit Anbeginn der Welt personenbezogen gespeichert sind (Kapitel 7.2.9.2.2, S. 761). Der Begriff stammt aus der -> Theosophie von Helena Petrovna Blavatsky und der Anthroposophie Rudolf Steiners. Manche medial begabten Menschen (-> Medium) sollen aus dieser Chronik vergangene oder künftige Schicksale herauslesen können. (Nicht personenbezogen: -> kollektives Unbewusstes)

 

  1. Alphazustand:

Der besondere Bewusstseinszustand, in den Klienten bei Rückführungen in frühere Leben heutzutage üblicherweise versetzt werden. Er bedeutet eine leichte -> Hypnose. Er wird als „Alphazustand“1 bezeichnet, weil die Gehirnstromkurve, das Elektro-Enzephalogramm (EEG), dabei Schwingungen in einem Frequenzbereich um 12 Hz aufweist, ein Bereich den man mit dem grie-chischen Buchstaben „Alpha“ kennzeichnet (Kapitel 7.2.2.1.1.1, S. 192; 6.2, Frage Nr. 15, S. 76).

 

  1. Altersregression (age-regression):

Hervorrufen von bildhaften und Gefühls-an Ereignisse in der Vergangenheit des heutigen Lebens (einschließlich der Zeit im Mutterbauch). Dazu wird der Klient z. B. durch -> Hypnose in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt. Der einzige Unterschied zu -> Rückführungen besteht darin, dass nicht in „frühere Leben“ geschaut wird (s. Kapitel 7.1, S. 99).

 

  1. Alterssynchronizität:

Ein (meist einschneidendes) Ereignis in einem früheren Leben wiederholt sich in ähnlicher Weise im heutigen Leben im gleichen Lebensalter der beiden Personen.

 

  1. Amnesie:

Ausfall des Erinnerungsvermögens, Gedächtnislücke.

 

  1. Animismus (anima, lat. Seele):

Hier eingeschränkte Bedeutung: Die Theorie, alle paranormalen Phänomene (–> Paranormologie) könnten auf die Wirkung lebender Menschen bzw. auf deren Psyche zurückgeführt werden. Gegensatz (–> Spiritismus) (s. Kapitel 4.2.2.3, S. 29).

 

Animismus (anima, lat. Seele):

Hier eingeschränkte Bedeutung: Die Theorie oder der Glaube, alle paranormalen Phänomene (-> Paranormologie) könnten auf das Wirken bzw. Ungewöhnliche Fähigkeiten lebender Menschen bzw. auf deren Psyche zurückgeführt werden. (Gegensatz -> Spiritismus)

 

  1. Ankündigungstraum:

 Einen Ankündigungstraum hat ein Mitglied, Freund oder Nachbar der HF. In dem Traum erscheint zumeist eine verstorbene Person und bekundet ihren Wunsch oder ihre Absicht, in der HF zu reinkarnieren (s. Kapitel 5.4.2.1, S. 174).

 

  1.  archetypischer Fall (= –> idealtypischer Fall):

In diesem Buch: Zusammenstellung aller Elemente (Vorhersagen, Träume, Geburtsmale, Aussagen, Erinnerungen, Wiedererkennungen, Verhalten, Emotionen, Charakter, Fähigkeiten), die in vielen Fällen immer wieder vorgekommen sind, zu einem einzigen, konstruierten Fall. Ziel ist es, die Variantenvielfalt der Fallsammlung kompakt darzustellen (s. Kapitel 5.4, S. 168).

 

  1.  Astralkörper: „

Geistkörper“ etwa in Form des fleischlichen Körpers, der als „Behälter“ für die Seele aufgefasst und manchmal von Sensitiven (medial begabten Personen) als Aura gesehen wird. Stevenson prägte hierfür den Begriff der –> „Psychophore“ als „Seelenträger“.

 

Astralkörper:

„Geistkörper“, nahezu in Form des fleischlichen Körpers, der als „Behälter“ für die Seele aufgefasst und manchmal von Sensitiven (medial begabten Personen) als Aura gesehen wird. Ian Stevenson prägte hierfür den Begriff der -> „Psychophore“ als „Seelenträger“.

 

  1. außerkörperliche Erfahrung (AKE, engl. OBE):

Das –> Bewusstsein einer lebenden Person scheint sich vorübergehend in einem –> Astralkörper vom Körper zu trennen, an andere Orte zubewegen und dort Information ausder Umgebung aufnehmen und behalten zu können. Selten einmal wird der ausgetretene AstralkörpervonAußenstehendenbeobachtet.DasAustretendesAstralkörperskann spontan oder (selten) auch willentlich erfolgen.

 

Ein wichtiges Element von NTEs (–> Nah-Tod-Erfahrung) sind AKEs, bei denen der –> Perzipient das Gefühl hat, mit seinem Bewusstsein unter der Zimmerdecke zu schweben und von dort auf seinen Körper schauen und das Geschehen um diesen herum beobachten zu können.

 

 

 

außerkörperliche Erfahrung (AKE, engl. OBE):

Zustand, in dem das  →Bewusstsein einer lebenden Person sich vorübergehend  in  einem  →  Astralkörper vom fleischlichen Körper  trennen,  sich  an andere  Orte  bewegen  und  dort  Information  aus  der  Umgebung  aufnehmen und auch speichern zu können scheint. Der Vorgang, der zu diesem Zustand führt,  kann  spontan  oder  (mitunter)  auch  willentlich  eingeleitet  werden.  In seltenen Fällen wird der aus dem materiellen Leib ausgetretene Astralkörper von Außenstehenden beobachtet.

Ein für die Überlebenshypothese wichtiges Element von NTEs (→NahtodErfahrungen) sind AKEs, bei denen der Perzipient das Gefühl hat, mit seinem  →Bewusstsein unter der Zimmerdecke zu schweben und von dort auf seinen Körper zu schauen und das Geschehen um diesen herum beobachten zu können (s. a. Kapitel 6.2, S. 76, Fragen Nr. 21, S. 80, 22,S. 80).

 

  1. außersinnliche Wahrnehmung (ASW):

Zusammenfassung für die Begriffe –> Hellsehen, –> Telepathie, –> Präkognition und –> Retrokognition

 

  1. Autoskopie:

Vorgang, bei dem der Betroffene in einem meist pathologischen Zustand ein Bild seines Körpers im Raum vor sich sieht, wobei sein –> Bewusstsein nicht außerhalb, sondern innerhalb seines Körpers verbleibt. Gegensatz AKE (–> außerkörperliche Erfahrung). Dieser Begriff wird oft mit der –> Selbstschau verwechselt. Er kommt im Buch nicht weiter vor.

 

  1. Bardo:

Hier eingeengt der Zustand bzw. die Existenzform zwischen Tod und Wiedergeburt. Der ursprüngliche Begriff stammt aus dem tibetischen Totenbuch bzw. dem Vajrayana-Buddhismus (s. Kapitel 5.4.4.3, S. 226) und bedeutet „Zwischenzustand“. Dort werden mehrere Zwischenzustände unterschieden.

 

Bardo:

Hier eingeengt der Zustand bzw. die Existenzform zwischen Tod und Wiedergeburt, einem Abschnitt, der auch als  →  Zwischenlebenszeit oder  →  Interimbezeichnet wird (Kapitel 7.2.7, ab S. 583). Der ursprüngliche Begriff stammt aus dem tibetischen Totenbuch bzw. den Schriften des Vajrayana-Buddhismus bzw. Lamaismus und bedeutet „Zwischenzustand“. In diesen Texten werden mehrere Zwischenzustände unterschieden.

 

 

  1. Begabung (Talent):

Angeborene Befähigung oder Veranlagung für bestimmte Empfindungen, Denkprozesse, Leistungen oder Gestaltungen, die durch Erfahrungs-, Übungs- und Lernprozesse besonders leicht entfaltet werden können. Man geht davon aus, dass Begabungen vererbbar sind (s. a. –> Fähigkeit, –> Fertigkeit) (s. Punkt 5.4.5.2.3, S. 289).

 

  1. Besessenheit (siehe Punkt 5.4.4.3.2, S. 226):

Mit diesem veränderten Bewusstseinszustand verbindet sich im Kontext dieses Buches die Vorstellung, die Seele eines Menschen werde durch Geister, Verstorbene oder –> jenseitige Wesenheiten teilweise oder gänzlich, zeitweise oder dauerhaft aus dem eigenen Körper verdrängt. Weil eine andere Seele den Körper beherrscht () oder neu „besetzt“ (–> Besetzung), verändert sich das Wesen dieses Menschen.

 

Bei einer Überschattung bleibt die (bisherige) Seele mit dem Körper verbunden, wird aber von einer fremden Seele mehr oder weniger beeinflusst oder gesteuert. Der Betroffene kann sich von einer „fremden Macht“ in Besitz genommen fühlen.

 

Bei einer Besetzung wird die (bisherige) Seele hinausgedrängt und durch die fremde Seele ersetzt.

 

Da beide Möglichkeiten in der Praxis schwer zu unterscheiden sind, fehlt es an der Klarheit der Begrifflichkeit. Ich bezeichne im Buch die vorübergehende oder dauerhafte Überschattung als „Besessenheit“ und den dauerhaften Seelenaustausch als „Besetzung“ (Bsp. dafür unter Punkt 5.4.4.3.2, S. 226).

 

Bei multipler Persönlichkeitsstörung treten ähnliche Persönlichkeitsveränderungen auf. Besessenheit im Kontext des Buches ist zu unterscheiden von „dämonischer Besessenheit“ durch den Teufel, welche die katholische Kirche durch Exorzismus bekämpft.

 

Besessenheit:

Mit diesem veränderten Bewusstseinszustand verbindet sich im Kontext dieses Buches die Vorstellung, die Seele eines Menschen werde durch  →Geister, Seelen Verstorbener oder →jenseitige Wesenheiten zeitweise oder dauerhaft fremdgesteuert. Sigdell vergleicht dies mit einem Fremden, der den Fahrer eines Autos (den Klient) vom Fahrersitz verdrängt und auf dem Hintersitz fesselt (377, S. 44). Eine fremde Seele beherrscht den Körper, ohne die bisherige  Seele  gänzlich  hinauszudrängen  (→ Überschattung,  → Umsessenheit). Dadurch  verändert  sich  das  Wesen  dieses  Menschen.  (Bei  einer sehr  selten vorkommenden  →Besetzung im engeren Sinn wird die bisherige Seele hinausgedrängt und durch die fremde Seele vollständig ersetzt.) (Kapitel 7.2.8.2, ab S. 663; 6.2, Frage Nr. 27, S. 83).

 

 Da  die  Symptome  dieser  verschiedenen  Möglichkeiten  von  Besessenheit  in der Praxis schwer zu unterscheiden sind, fehlt es in der Literatur an der Klarheit der Begrifflichkeit. Ich bezeichne im Buch in Übereinstimmung mit der Literatur (252, S. 358) die vorübergehende oder dauerhafte Überschattung als „Besessenheit“ und den dauerhaften Seelenaustausch als „Besetzung im engeren Sinn“.

 

 Bei der Erkrankung „multiple Persönlichkeitsstörung“ treten ähnliche Persönlichkeitsveränderungen  auf.  Besessenheit  im  Kontext  des  Buches  ist  zu unterscheiden von „dämonischer Besessenheit durch den Teufel“, welche die katholische Kirche durch Exorzismus bekämpft.

 

  1. Besetzung:

Allgemein als Oberbegriff der Vorgang, der zu →Besessenheit führt oder der Zustand der Besessenheit.

 

Im engeren Sinn hier der dauerhafte Austausch von Seelen in einem Körper (252, S. 358) (Kapitel 7.2.8.2, ab S. 663; 6.2, Frage Nr. 27, S. 83).

 

Besetzung:

Allgemein der Vorgang, der zu –> Besessenheit führt oder der Zustand der  –> Besessenheit.

Im engeren Sinn hier der dauerhafte Austausch von Seelen in einem Körper (Bsp. dafür unter Punkt 5.4.4.3.2, S. 226).

 

  1. Bewusstsein :

Im Grunde unverstanden und daher sehr unterschiedlich gebraucht. Bewusstsein (526) (Mitwissen, Mitwahrnehmen, Bei-Sinnen-Sein, Denken) ist der BesitzunddieEmpfindungmentalerZuständewieWahrnehmungen,Emotionen,ErinnerungenundVorstellungen,Gedankenaller ArtundFormenwie Überlegungen, Beurteilungen, Einschätzungen und Bewertungen, Planungen oderKonzeptbildungen,einschließlichderdazunötigenAufmerksamkeit oder Achtsamkeit.

 

Bewusstsein ist unter diesem Aspekt vor allem individuelle, persönliche Erfahrung bzw. das, was wir als Subjektivität bezeichnen.

 

Im Kontext des Buches hat – im Gegensatz zur Auffassung der Naturwissenschaften–dasBewusstseinseinenSitzinderSeele undüberdauertdamit auch den Tod. (Siehe auch →Unterbewusstsein)

 

Bewusstsein:

Im Grunde unverstanden und daher sehr unterschiedlich gebraucht. Bewusstsein (Wikipedia 2009) (Mitwissen, Mitwahrnehmen, bei Sinnen-Sein, Denken) ist der Besitz und die Empfindung mentaler Zustände wie Wahrnehmungen, Emotionen, Erinnerungen und Vorstellungen, Gedanken aller Art und Formen wie Überlegungen, Beurteilungen, Einschätzungen und Bewertungen, Planungen oder Konzeptbildungen einschließlich der dazu nötigen Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit.

 

Bewusstsein ist unter diesem Aspekt vor allem individuelle, persönliche Erfahrung bzw. das, was wir als Subjektivität bezeichnen.

 

Im Kontext des Buches hat das Bewusstsein – im Gegensatz zur Auffassung der Naturwissenschaften – seinen Sitz in der Seele und überdauert damit auch den Tod. S. a. –> Unterbewusstsein und Kapitel 5.5.2.2, S. 325.

 

  1. Bottom-up-Ansatz:

 Hier: Logischer Schluss von einer begrenzten Zahl von Erfahrungen zu allgemeinen Aussagen über ein Prinzip oder eine Gesetzmäßigkeit; auch „Induktion“ genannt. –> Induktion (s. a. Kapitel 4.2.1.1, S. 26).

 

Beispiel: Ein Kind sieht mehrfach nacheinander eine bestimmte Art schwarzer Vögel, welche die Erwachsenen als „Krähen“ bezeichnen. Aus seinen Beobachtungen erschließt das Kind die Regel: Alle Krähen sind schwarze Vögel. (Eine einzige weiße Krähe würde allerdings ausreichen, um diese Verallgemeinerung als falsch nachzuweisen.)

 

Der Bottom-up-Ansatz ist die gängige Methode der Naturwissenschaften, die von der Voraussetzung ausgehen, dass ein zu beschreibendes System in Teile zerlegt warden darf und die Beschreibung aller Teile das Gesamtsystem vollständig erfasst (–> Reduktionismus). Die Teile bestimmen die Funktion des Ganzen.

 

  1. Deduktion:

Der Schluss von einem Prinzip oder Gesetz auf den Einzelfall (–> Top-down)

 

  1. Déjà-vu:

Das Gefühl, einen Ort oder eine Situation „vorher“ oder „früher“ schon einmal besucht bzw. gesehen zu haben; französisch: „schon gesehen“.

 

Déjà-vu:

Das unbestimmte Gefühl, einen Ort oder eine Situation „vorher“ bzw. „früher“ schon einmal besucht, gesehen oder erlebt zu haben (französisch: „schon gesehen“), ohne sich jedoch im  →Wachbewusstsein konkret daran erinnern zu können.

 

  1. Dharma:

Begriff aus dem altindischen Sanskrit: Das Erkennen, Annehmen und Erfüllen der irdischen (7.2.7.2.3.2, ab S. 607; 6.2, Frage Nr. 48, S. 94).

 

  1. DNA :

Desoxyribonukleinsäure. Molekül in Doppelhelixstruktur als Trägerder Erbinformation,diebeimMenschenin23Chromosomenpaarenorganisiertist. Die DNA jedes Chromosoms besteht aus vielen Abschnitten mit vielen Ba-senpaaren. Diese Abschnitte werden Gene genannt. Gene definieren die Herstellung eines bestimmten Eiweißmoleküls (527).

 

 

DNA:

Desoxyribonukleinsäure. Molekül in Doppelhelixstruktur als Träger der Erbinformation, die beim Menschen in 23 Chromosomenpaaren organisiert ist. Die DNA jedes Chromosoms besteht aus vielen Abschnitten mit vielen Basenpaaren. Diese Abschnitte werden Gene genannt. Gene definieren die Herstellung eines bestimmten Eiweißmoleküls.

 

  1. Dualismus („duo“ = lateinisch „zwei“):

Allgemein: Die philosophische Vorstellung von der Existenz zweier sich gegenseitig ausschließender Arten von Erscheinungsformen (gut – böse; männlich – weiblich);. Speziell hier im Buch: Die Vorstellung, der Mensch bestehe aus 2 Elementen, (sterblichem) Körper und (unsterblicher) Seele (Wikipedia 2009d). Dem stehen der –> Monismus, aber auch der –> Reduktionismus entgegen (s. Kapitel 4.2.2.3, S. 29; 5.5.2.1, S. 324).

 

  1. Entität:

Dasein eines Dinges (im Unterschied zu seinem Wesen).

 

  1. Epigenetik:

Die Epigenetik erforscht reversible Veränderungen der Genfunktion. Sie gehen auf den Einfluss äußerer Faktoren zurück, welche die Struktur der DNA nicht verändern. Man kann dies als An- und Abschalten von Genen bezeichnen. Erfahrungen) sind AKEs, bei denen der -> Perzipient das Gefühl hat, mit seinem

 

  1. Erscheinung:

Vielfältige Bedeutungen: Hier im Sinne von Gespenst oder Phantom verwendet. Entsprechend begabte Menschen behaupten, Verstorbene oder mythologische Gestalten schemenhaft als Lichtgestalt oder auch körperlich real wirkend sehen und (selten) sich mit ihnen unterhalten zu können (personen- oder ortsgebundener –> Spuk).

 

Erscheinung:

Vielfältige Bedeutungen: Hier im Sinne von Gespenst oder Phantom verwendet. Entsprechend begabte Menschen behaupten, Verstorbene oder mythologische  Gestalten  schemenhaft  als  Lichtgestalt oder  auch  körperlich  real  wirkend  sehen  und  (seltener)  sich  mit  ihnen  unterhalten  zu  können  (personen- oder ortsgebundener →Spuk).

 

  1. Esoterik:

  2.  

 

Esoterik:

 Ursprüngliche Bedeutung: Geheimlehre. Heutige Bedeutung: Beschäftigung mit den inneren Werten und Wahrheiten des Daseins. Gesamtheit aller (insbesondere nichtreligiöser) Erfahrungen und darauf fußender Erklärungsmodelle, welche die Grenzen unseres wissenschaftlichen Weltbildes überschreiten (s. Punkt 4.2.2, S. 28).

 

  1. experimentelles Geburtsmal:

Geburtsmal der HP, das Markierungen oder Verstümmelungen zugeordnet werden kann, die am Körper der früheren Person (FP) kurz vor oder nach deren Tod – absichtlich oder unbeabsichtigt – angebracht bzw. zugefügt worden sind (s. Kapitel 5.4.3.1.1, S. 184).

 

  1. Fähigkeit (paranormale):

  2. (Kapitel 7.2.4.2, ab S. 512; 6.2, Frage Nr. 20, S. 79).

 

Fähigkeit:

Hier: Vermögen zu praktischen oder geistigen Leistungen, die nicht erlernt wurden, jedoch durch Übung weiterentwickelt werden können; z. B. das Beherrschen eines Musikinstruments ohne vorherige Übung oder das Sprechen einer nie erlernten Sprache (–> Xenoglossie). Obwohl Fähigkeiten angeboren sein können (z. B. Instinkte, Fähigkeiten von –> Savants), werden durch Lernen erworbene Fähigkeiten und solche der o. g. Art nach heutiger Auffassung nicht vererbt (s. a. –> Fertigkeit, –> Begabung) (s. Kapitel 5.4.5.2.3, S. 289).

Fällen  immer  wieder  vorgekommen  sind,  zu  einem  einzigen,  konstruierten Fall. Ziel ist es, die Variantenvielfalt der Fallsammlungkompakt darzustellen (s. Kapitel 7.2.7.2.3, S. 598).

 

  1. Falsifizierbarkeit:

Die Möglichkeit, eine Behauptung als unrichtig nachzuweisen, zu widerlegen

 

Falsifizierbarkeit:

Die Möglichkeit, eine Behauptung als unrichtig nachzuweisen, zu widerlegen (Band 1, Kapitel 5.5.2.3; 6.1, Frage Nr. 5, S. 63). falsifizieren Eine Behauptung als unrichtig nachweisen oder widerlegen.

 

 

  1. Falsifizieren:

 Eine Behauptung als unrichtig nachweisen oder widerlegen

 

  1. Fernfall („long-distance-case“):

Nach der Definition von Stevenson: Die FF lebte mindestens 50 km weit von der HF entfernt; normalerweise im gleichen Kulturkreis bzw. Land (s. Kapitel 5.4.6, S. 299).

 

  1. Fertigkeit:

Geschicklichkeit im Verrichten von praktischen oder geistigen Tätigkeiten, wie z. B. im Nähen, Kochen oder Formulieren von Texten. Normalerweise nicht angeboren, sondern erworben, bei den Kindern vom Reinkarnationstyp aber von klein auf vorhanden und nicht durch Übung erworben. Man ist sich der Grenzen einer möglichen genetischen Weitergabe unsicher (s. a. –> Fähigkeit, –> Begabung) (s. Kapitel 5.4.5.2.3, S. 289).

 

Fertigkeit(paranormale):

Geschicklichkeit  im  Verrichten  von  praktischen  oder  geistigen  Tätigkeiten, wie  z.  B.  im  Nähen,  Kochen  oder  Formulieren  von  Texten.  Normalerweise nicht  angeboren,  sondern  erworben.  Man  ist  sich  der  Grenzen  einer  möglichen genetischen Weitergabe unsicher (s. a. →Fähigkeit, →Begabung) (Kapitel 7.2.4.2, ab S. 512; 6.2, Frage Nr. 20, S. 79).

 

  1. Flashback (engl. „blitzartig zurück“):

  2.  

 

  1. Geist: Doppelter Gebrauch:

  1. umgangssprachlich die kognitive, mentale Fähigkeit des Menschen wahrzunehmen, zu denken, zu planen, einzuschätzen, zu urteilen, Entscheidungen zu treffen etc.

  2. hier  im  eingeschränkten  Sinn  ein  Geistwesen  als  Manifestation  eines Jenseitigen auf der Erde z. B. als →Erscheinung oder →Poltergeist.

        Geist: Doppelter Gebrauch:

  1. umgangssprachlich  die  kognitive,  mentale  Fähigkeit  des  Menschen  wahrzunehmen, zu denken, zu planen, einzuschätzen, Entscheidungenzu treffen etc.

  2. hier im eingeschränkten Sinn die Manifestation eines –> Jenseitigen auf der Erde z. B. als –> Erscheinung oder –> Poltergeist.

 

  1. Gestalttherapie:

  2. Kapitel  7.2.2.1, ab S. 189). Dies kann z. B. dadurch bewirkt werden, dass der Klient aufgefordert wird, eine bestimmte Aussage zu wiederholen oder auch lauter auszusprechen, die das Wesentliche in der Erfahrung des Klienten besonders prägnantbeschreibt (dieselbe  Technik  setzt  der  Reinkarnationstherapeut  Morris  Netherton  ein, 292). Der Klient soll dadurch in die Lage versetzt werden, seine Kontaktstörungen,  die  ihn  daran  hindern,  mit  seiner  Umwelt  in  einen  befriedigenden. Austausch zu treten, als solche zu erkennen und zu erleben. Über die Reaktivierung  emotionaler  Bedürfnisse  und  der  Wahrnehmung  derselben  soll  es dem Klienten ermöglicht werden, seine Kontaktstörung zu überwinden.

 

  • Kapitel  7.2.2.1.1,  S.  191) (113, S. 30; 525). Begründer  der  Gestalttherapie  sind  Fritz  Perls,  Laura  Perls und  Paul Goodman.

 

  1. Hellsehen:

 Fernwahrnehmung von Tatbeständen ohne Gebrauch der normalen Sinne.

 

  1. Holismus:

Ganzheitslehre, wonach die Gesamtheit eines Systems sich nicht vollständig aus den Eigenschaften der Teile des Systems erklären lässt. Prinzipien gehören mit dazu, die die Beziehungen der Teile zueinander regeln. Gegensatz: –> Reduktionismus.

 

Zerlegt man beispielsweise ein lebendes System (z.B. den Menschen) in seine Einzelteile, so kann man noch so gründlich sezieren und suchen, man wird keine Seele „herausdestillieren“ können

 

  1. Hypermnesie:

Erhöhte Erinnerungsfähigkeit (z. B. in Hypnose)

 

  1. Hypnose(griechisch „hypnos“ = Schlaf):

Nach erfolgter Einleitung Zustand der→Trance (veränderter Bewusstseinszustand), in der durch die Wahrnehmung eingeengt und die Konzentration des →Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet ist. Dieser. Zustand fühlt sich an wie zwischen Wachen und Schlafen oder wie beimTagträumen. Das unentwegt arbeitende Tagesbewusstsein (→Wachbewusstsein) wird „schlafen gelegt“, wodurch bildhaftes Erleben und der Zugang zu unbewusstenGefühlenerleichtertwird.Klassische  Trancephänomene  sind  u.  a. (530):

 

  • erhöhte Suggestibilität und Lernfähigkeit

  • Aufhebung gedanklicher Beschränkungen

  • Amnesie und Hypermnesie (fehlendes und erhöhtes Erinnerungsvermögen)

  • vernetztes Denken (gleichzeitige Verarbeitung von Inhalten auf mehreren Ebenen)

  •  positive und negative Halluzination (nicht Vorhandenes wahrnehmen oder, Vorhandenes nicht wahrnehmen)

  •  Altersregression und -progression (Wiedererleben eines früheren Lebensalters bzw. Imagination eines zukünftigen Zustands)

  • Zeitverzerrung (verlangsamte oder beschleunigte Zeitwahrnehmung)

  •  je nach Suggestion veränderte Körperwahrnehmung in Form von Analgesie, Anästhesie, Hyper- oder Hyposensitivität (Schmerzfreiheit, Gefühllosigkeit, erhöhte oder verringerte Empfindlichkeit).

Bei  →Rückführungen oder  →Reinkarnationstherapie (RT) wird heutzutage in der Regel eine nur leichte Hypnose (→Alphazustand) herbeigeführt.

 

  1. Hypnotherapie:

Anwendung von →Hypnose zu therapeutischen Zwecken. In der klassischen. Form wird symptomorientiert gearbeitet und belastendes Erleben oderVerhalten zu ändern versucht, ohne psychodynamische Zusammenhänge zu berücksichtigen. Die modernere Methodik bearbeitet die belastenden oder hemmendenGefühledesPatienten.DabeiwirdauchdieLebensgeschichte des Patienten berücksichtigt und es werden u.U. auch alte Gefühleund Kon-flikte in der hypnotischen →Altersregression bearbeitet. “Bearbeiten” bedeutet hier das Neu- oder Wiedererleben belastender Situationen mit hypnotisch induzierten positiven, die der Patient (möglichst) aus eigener Erfahrung kennt (41; 457, S. 31).

 

Zur Indikation (42; 121, S. 151; 34, S. 98) und zur Effektivität (40) muss auf Literatur verwiesen werden.

 

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  1. Idealtypischer Fall: –> archetypischer Fall

idealtypischer Fall:

 In  diesem  Buch:  Zusammenstellung  aller  Elemente,  die  in  den  angeführten Fällen  immer  wieder  vorgekommen  sind,  zu  einem  einzigen,  konstruierten Fall. Ziel ist es, die Variantenvielfalt der Fallsammlung kompakt darzustellen (s. Kapitel 7.2.7.2.3, S. 598).

 

  1. Identifikation:

Allgemein:  Der Vorgang,  sich in einen  anderen Menschen einzufühlen  oder sich  mit  ihm  emotional  gleichzusetzen.  Übernahme  der Motive  oder  Eigenschaften eines anderen oder einer Gruppe in das eigene Denken und Verhalten; Erkennen einer vorher unbekannten Gleichheit. Hier die Besonderheit: Der Vorgang bezieht sich auf die Person  im früheren Leben, die nicht als „andere“ Person wahrgenommen wird, sondern als Teil des eigenen Selbsts (in früherer Zeit) (Kapitel 7.2.4.2, ab S. 512).

 

Identifikation:

Allgemein: Der Vorgang, sich in einen anderen Menschen einzufühlen oder sich mit ihm emotional gleichzusetzen. Hier die Besonderheit: Der Vorgang bezieht sich auf die FP, die aber nicht als „andere“ Person wahrgenommen wird, sondern als Teil des eigenen Selbst (in früherer Zeit) (s. Kapitel 5.4.5.1.1.1, S. 249).

 

  1. Indizien:

Unter einem Indiz (lat.: indicare = anzeigen) wird im Prozessrecht (und hier) ein Hinweis verstanden, der für sich allein oder in einer Gesamtheit mit anderenIndiziendenRückschlussaufdasVorliegeneinerTatsache zulässt.Im AllgemeinenisteinIndizmehralseineBehauptung,aberwenigeralsein Beweis (532).

 

 

 

  1. Indizienbeweis:

Ein Indizienbeweis liegt (in einem Gerichtsverfahren und hier)vor, wenn von dem Vorliegen einer oder mehrerer Tatsachen (Indiztatsachen) auf die eigentlich zu beweisende Haupttatsache logisch geschlossen werden kann (533).

 

  1. Induktion:

Logischer Schluss von einer begrenzten Zahl von Erfahrungen zu allgemeinen Aussagen –> Bottom-up-Ansatz (lat. „Hineinführung“).

 

  1. Information:

Dieser allgemein sehr unterschiedlich verwendete Begriff soll hier nicht neu definiert werden. Er kann von einer in Bits und Bytes messbaren Menge von Zeichen über die Vermittlung von Unterschieden bis zum Bedeutungsinhalt verstanden werden. Wichtig im Zusammenhang des Buches ist, dass die Vorstellung erlaubt ist, dass Information ohne Bindung an Materie existieren und gespeichert sein kann.

 

Information:

Dieser allgemein sehr unterschiedlich verwendete Begriff  soll hier nicht neu definiert werden. Er kann von einer in Bits und Bytes messbaren Menge von Zeichen  über  die Vermittlung  von  Unterschieden  bis  zum  Bedeutungsinhalt verstanden werden. Wichtig im Zusammenhang des Buches ist, dass die Vorstellung erlaubt ist, wonach Information ohne Bindung an Materie  existieren und gespeichert sein kann.

 

  1. Inselbegabung:

  2.  

 

  1. Instrumentelle Transkommunikation:

Die durch technische (meist elektrische oder elektronische) Geräte vermittelte (angebliche) Kommunikation zwischen Verstorbenen und den Lebenden. Beispiele: unerklärliche –> Tonbandstimmen, Telefonstimmen, Computertexte und Bilder auf Videobändern oder TV-Monitoren. Deutscher Experte: Prof. Ernst Senkowski.

 

 

  1. Interim:

Zeitabschnitt zwischen Tod und Wiedergeburt (s. Kapitel 5.4.4.3, S. 226). S. a. –> Bardo

Interim(Zwischenlebenszeit) :

Zeitabschnitt zwischen Tod und Wiedergeburt (s. Kapitel 7.2.7, S. 583). Die Existenzform in diesem Zeitabschnitt wird als →Bardo bezeichnet.

 

  1. Internationaler Fall: Doppelte Bedeutung:

  2. (s. Kapitel 5.4.6, S. 299).

b) Fall vom Reinkarnationstyp, in dem die FP aus einem anderen Land stammt, als die HP (oder dort gestorben ist) (s. Kapitel 5.3.1, S. 73; 5.3.2.3, S. 154; 5.3.2.4,S. 156; 5.4.6, S. 299)

 

  1. Jenseitige:

„Bewohner“ des →Jenseits, also meist →Seelen Verstorbener (Exkarnierte),

aber auch →Geister, Engel, Heilige oder →jenseitige Wesenheiten.

 

  1. jenseitige Wesenheit: geistiges Wesen im  →Jenseits, welches (noch) nicht auf der Erde inkarniert war; zu unterscheiden von der weiterexistierenden Seele einesVerstorbenen (Exkarniertem).

 

Jenseitige Wesenheit: geistiges Wesen im –> Jenseits, welches (noch) nicht auf der Erde inkarniert war; zu unterscheiden von der weiterexistierenden Seele eines Verstorbenen (Exkarniertem).

 

  1. Jenseitige: „Bewohner“ des →Jenseits, also meist →Seelen Verstorbener (Exkarnierte), aber auch →Geister, Engel, Heilige oder →jenseitige Wesenheiten.

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  1. Jenseits: Der  unbekannte,  nicht  lokalisierbare  Bereich,  in  dem  sich  nach  den  unterschiedlichsten Vorstellungen die  →Jenseitigen, also  →  Seelen Verstorbener,→Geister, Engel, Heilige, →jenseitige Wesenheiten und Gott aufhalten sollen (Kapitel  7.2.7,  ab  S.  583;  6.21.1,  Fragen  Nr.  41  -  49,  ab  S.  89). Je nach Hypothese wird das Jenseits als „rein geistige Welt“ in „höheren Dimensionen“ oder„Parallelwelten“  verortet.  Vielfach  wird  es  als  in  unterschiedliche  „Ebenen  der Entwicklung“ strukturiert aufgefasst.

 

Jenseits:

Der unbekannte, nicht lokalisierbare Bereich, in dem sich die –> Jenseitigen, also –> Seelen Verstorbener, Geister, Engel, Heilige, Wesenheiten und Gott aufhalten sollen. Je nach Hypothese wird das Jenseits in „höheren Dimensionen“ oder „Parallelwelten“ verortet. Vielfach wird es als in unterschiedliche „Ebenen der Entwicklung“ strukturiert aufgefasst.

 

  1. Junk-DNA:

Nicht eiweißkodierende DNA ohne bisher bekannte Funktion

 

  1. Karma (im altindischen Sanskrit: Tat, Handlung, Wirken):

  2. (s.  Kapitel  Karma 7.2.6, S. 544; 58 Frage Nr. 9, S. 70 u. 6.2 Nr. 49,S. 94).

 

Karma (Sanskrit: Tat, Handlung, Wirken):

 Nach dem Gesetz des Karma zieht jede physische oder geistige Handlung unweigerlich eine Wirkung (Belohnung oder Bestrafung) für den Verursacher nach sich. Diese kann auch erst in einem kommenden Leben (nach einer Wiedergeburt) auftreten. Nach den Erfahrungen aus Rückführungen zu schließen, gibt es nicht nur das retributive Karma, das einem am eigenen Schicksal erleben lässt, was man anderen im Schlechten und Guten angetan hat. Es scheint auch nicht für Jeden ein strenger Automatismus des Gesetzes zu gelten. Viele scheinen einen Einfluss darauf nehmen zu können, welche karmische Last sie im Leben tragen wollen.

 

  1. Katharsis (griechisch „katharsis“ = Reinigung) :

Das Auslebenoder AbreagiereninnererKonflikteundverdrängter(z. B. Aggression, Trauer, etc.), wodurch eine Reduktion dieser psychischenProblemeundGefühleeintritt odereintretensoll(Kapitel  7.2.2.1.1.1,  S. 192).

 

  1. Klient Kunde eines Rückführers, →Regressant, Rückgeführter.

 

  1. kollektives Unbewusstes:

Von  Carl  Gustav  Jung geprägter  Begriff  aus  dem  Konzept  seiner  analytischen  Psychologie:  Lagerstätte  des  psychischen  Erbes  der  Menschheitsgeschichte  (nicht  personenbezogen  und  parallel  zum  persönlichen  Unbewussten). Personenbezogenes Wissensfeld →Akasha-Chronik.

 

Kollektives Unbewusstes:

Von Carl Gustav Jung geprägter Begriff aus dem Konzept seiner analytischen Psychologie: Lagerstätte des psychischen Erbes der Menschheitsgeschichte (nicht personenbezogen und parallel zum persönlichen Unbewussten). S. a. –> Akasha-Chronik.

 

  1. Körperloser

 →Jenseitiger ohne materiellen Körper; auchSeelein vermutlich feinstofflichem Körper (→Astralkörper, →Psychophore).

 

Körperloser:

Jenseitiger ohne materiellen Körper, aber mit Seele, vermutlich in feinstofflichem Körper (–> Astralkörper, –> Psychophore).

 

  1. Kreationismus: Der Kreationismus vertritt die Auffassung, dass wissenschaftliche Aspekte für eine wörtliche Interpretation des im Buch Genesis (bei Christen und Juden) oder im Koran (bei Muslimen) beschriebenen Schöpfungsberichts sprechen.

 

  1. Kryptomnesie:

–> Amnesie über die Informationsquelle und die Art der Informationsbeschaffung (Quellenamnesie). Im Beispiel der Kinderfälle: Das Kind hatte – unbemerkt von den Eltern (oder von ihnen wieder vergessen) – Zugang zu Informationsquellen über die frühere Person bzw. Familie und hat die Information (bewusst oder unbewusst) auch aufgenommen. Es hat aber sowohl diese Quelle als auch die Tatsache vergessen, Zugang zu ihr gehabt und Information aufgenommen zu haben. Es erinnert das aufgenommene Wissen als eigenes Erleben (Stevenson 1976, S. 343).

 

Kryptomnesie:

→Amnesie über die Quelle (Quellenamnesie) einer  →Information und die Art  der  Gewinnung  derselben  (Kapitel  7.2.9.1.3.1.4,  S.  729;  7.2.9.1.3.2.4,  S.  744; 7.2.9.1.3.3.4, S. 749).

 

  1. Leben:

Gebrauch hier wie in der Umgangssprache als Zustand von Pflanzen, Tieren und Menschen im Gegensatz zu unbelebter Materie. Gemeinsame Kennzeichen sind Stoffwechsel, Fortpflanzung, Vererbung, Aufbau aus Zellen, Mutationsfähigkeit, Reizbarkeit.

 

Hier in Bezug auf den Menschen: Die aus der Philosophie des –> Dualismus resultierende Vorstellung, dass die –> Seele Träger des Lebens ist. Ein Körper lebt, solange er beseelt ist. Da die Seele definitionsgemäß den Tod überdauert, gibt es also auch Leben nach dem Tod. S. a. –> Vitalismus

 

 Gegensatz: Der –> Materialismus sieht Leben nur in Verbindung mit Materie vor.

Leben:

Hier  allgemein  –  wie  in  der  Umgangssprache  –  gebraucht  für  den  Zustand von Pflanzen, Tieren und Menschen im Gegensatz zu dem von Objekten unbelebter Materie. Kennzeichen sind Stoffwechsel, Fortpflanzung, Vererbung, Aufbau aus Zellen, Mutationsfähigkeit, Reizbarkeit. Zudem hier speziell auch in Bezug auf den Menschen gebraucht: die aus der Philosophie des Dualismus resultierende  Vorstellung,  wonach  die  → Seele  Träger  des  Lebens  ist.  Ein Körper lebt, solange er beseelt ist. Da aus spiritueller Sicht die Seeledefinitionsgemäß den Tod überdauert, gibt es also auch Leben nach dem Tod. Der Materialismus hingegen anerkennt Leben nur in Verbindung mit Materie.

 

  1. Makro-PK:

  2.  

 

  1. Materialismus:

Eine philosophische Position, die alle Vorgänge und Phänomene der Welt auf Materie und deren Gesetzmäßigkeiten und Verhältnisse zurückführt (s. Kapitel 4.2.2.3, S. 29).

 

  1. mediale Kommunikation:

Kommunikation (Unterhaltung), die ein→Medium zwischen Diesseits und Jenseits vermittelt.

 

Mediale Kommunikation:

Kommunikation (Unterhaltung), die ein –> Medium vermittelt.

 

  1. Medialität:

Veranlagung oder Fähigkeit, als –> Medium zu agieren.

 

  1. Medium:

 Viele Bedeutungen, allgemein „Mittler“. Hier der Mittler zwischen –> jenseitigen Wesenheiten, mythologischen Figuren (Engel) oder Verstorbenen und den Lebenden. Ein Mensch mit der –> paranormalen Fähigkeit zu spiritistischen Kontakten in Trance oder im normalen Wachzustand. Das Medium empfängt nonverbale, telepathische Eindrücke, hört Stimmen oder sieht Bilder, die es interpretieren muss, und berichtet mündlich oder schriftlich darüber.

 

Medium:

Viele Bedeutungen, allgemein „Mittler“. Hier nur „mentales Medium“: Mittler  zwischen  → jenseitigen  Wesenheiten,  mythologischen  Figuren  (Engel) oder  →Seelen von Verstorbenen und den Lebenden. Ein Mensch mit der → paranormalen Fähigkeit zu →spiritistischen Kontakten in  →Trance oder im normalen Wachzustand. Das Medium empfängt nonverbal, telepathisch oderhellsichtig Eindrücke (→Telepathie,  →Hellsehen), hört Stimmen oder sieht Bilder, die es interpretieren muss, berichtet mündlich oder schriftlich darüber und spricht in dieser Funktion mitunter unbewusst mit der Stimme des jeweils kontaktierten Verstorbenen  bzw.  geistigen Wesens.  Oft  vermittelt  ein  „Kontrollgeist“  zwischen  den  Jenseitigen  und  Diesseitigen.  Neben  dieser  Art „mentaler  Medien“  gibt  es  noch  „physikalische  Medien“,  die  unerklärliche stoffliche Wirkungen hervorbringen.

 

  1. Mediumismus :

Das Ausüben von→medialer Kommunikation und der Glaube an die Möglichkeit des geistigen Verkehrs mit →Jenseitigen.

Mediumismus:

Der Glaube an den Verkehr (–> mediale Kommunikation) mit –> Jenseitigen.

 

  1. Mesmerismus:

Die von Franz Anton Mesmer, dem Begründer der Lehre vom animalischen Magnetismus, und anderen entwickelte Methode der→Psychotherapie. Sie arbeitetmittranceerzeugendenVerfahren(Handauflegen,mitHändenüber den Körper streichen, französisch/engl. „passes“ und Suggestionen (441)), die später als →Hypnose bezeichnet wurden (Kapitel 7.2.1, ab S. 109).

 

  1. Metempsychose:

„Neu- oder Umbeseelung“ –> Seelenwanderung

 

  1. Monismus („monos“ griechisch „allein“):

Alleinheitslehre als philosophische oder religiöse Position, wonach sich die Entstehung und der Bestand der Welt aus einem Stoff erklären oder auf ein einziges Grundprinzip zurückführen lassen. Damit steht der Monismus in Gegensatz zum –> Dualismus (Wikipedia 2009q). Für die Hauptrichtung des Monismus liefert die Materie dieses einzige Grundprinzip (–> Materialismus).

 

 

  1. Morphisches Feld:

Hypothetisches, nichtlokales und immaterielles Feld, in dem Information über Abläufe in der Natur, Instinkte, Gewohnheiten u.a.m. gespeichert werden. Bei der Wiederholung der Vorgänge wird diese Information wieder abgerufen und unterstützt damit den Vorgang.

 

Rupert Sheldrakehat diesen Begriff als Verallgemeinerung seiner „morphogenetischen Felder“ geprägt.Diese sollen nachseiner These „formbildende Verursachung“für die Entwicklung von Strukturen sein

 

morphisches Feld:

Hypothetisches, nichtlokales und immaterielles Feld, in dem Information über Abläufe  in  der  Natur,  Instinkte,  Gewohnheiten u.a.m.  gespeichert  werden. Bei der Wiederholung der Abläufe wird die jeweilige Information aus diesem Feld  wieder  abgerufen,  wodurch  der  betreffende  Vorgang  unterstützt (beschleunigt bzw. perfektioniert) wird.

 

Rupert Sheldrakehat diesen Begriff als Verallgemeinerung seiner „morphogenetischen  Felder“  geprägt.  Diese  sollen  nach  seiner These  „formbildende

Verursachung“  für  die  Entwicklung  von  Strukturen  sein.  Diese  Vorstellung

wird bisher wissenschaftlich nicht anerkannt (528)

 

  1. Mütterliche Impression:

Medizinische Berichte bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gehen davon aus, dass eine Mutter, die von den Wunden einer verstorbenen Person weiß, diese auf unerklärliche Weise auf dem Körper ihres Fötus oder Embryo im Mutterleib reproduzieren und andere Merkmale der verstorbenen Person ihrem werdenden Kind aufprägen kann (s. Kapitel 5.5.3.2.6, S. 369).

 

 

  1. Nah-Tod-Erfahrung, NTE (engl. Abkürzung: NDE):

Nach klinischen Kriterien kurzzeitig tote aber erfolgreich wiederbelebte Patienten berichten manchmal von einem als sehr real empfundenen Erleben während ihres komatösen Zustands. Zahlreiche Erlebnisberichte weisen einige immer wiederkehrende Elemente auf: Tunnelerlebnis mit Flug auf ein gleißend helles, aber nicht blendendes Licht hin, Eintritt in eine wunderschöne Landschaft, Begegnung mit verstorbenen Angehörigen, Freunden oder einem tiefe Liebe ausstrahlendem Lichtwesen, Lebensrückschau mit eigener Bewertung, Klarheit des Denkens und Einsicht in den Sinn des Lebens etc.. Darunter wird auch von –> außerkörperlichen Erfahrungen berichtet, in denen Zustände und Ereignisse der materiellen Welt beobachtet werden, die mit den normalen Sinnen nicht wahrgenommen werden konnten. Oft hat der –> Perzipient den Eindruck, sein –> BewusstseinseiausseinemKörperausgetretenunderseheseinentotenKörpervon oben (–> außerkörperliche Erfahrung). Meisthatsolch eine Nah Tod-Erfahrung einen nachhaltigen Einfluss auf die Lebenseinstellung gegenüber dem Tod und der Frage des Überlebens des Todes.

 

Nahtod-Erfahrung, NTE(engl. Abkürzung: NDE) :

Nach klinischen Kriterien kurzzeitig tote, aber erfolgreich wiederbelebte Patienten  berichten  manchmal  von  einem  als  sehr  real  empfundenen  Erleben während ihres komatösen Zustands. Zahlreiche Erlebnisberichte weisen einige immer  wiederkehrende Elemente auf:  Tunnelerlebnis mit Flug auf ein gleißend helles, aber nicht blendendes Licht hin, Eintritt in eine wunderschöne Landschaft, Begegnung mit verstorbenen Angehörigen, Freunden oder einem  tiefe  Liebe  ausstrahlendem  Lichtwesen,  Lebensrückschau  mit  eigener moralischer Bewertung, Klarheit des Denkens und Einsicht in den  Sinn des Lebens etc. In diesem Zusammenhang wird von den Betreffenden nicht selten auch über →außerkörperliche Erfahrungen berichtet – Zustände, in denen sie Ereignisse der materiellen Welt beobachten, die sie in diesem Augenblick mit ihren normalen Sinnen nicht hätten wahrnehmen können. Of hat der →Perzipient den Eindruck, sein →Bewusstsein sei aus seinem Körper ausgetreten und er sehe seinen toten Körper von oben  (→außerkörperliche Erfahrung). Meist  hat  solch  eine  Nahtod-Erfahrung  einen  nachhaltigen  Einfluss  auf  die generelle  Einstellung  des Betreffenden  zum  Leben, zum Tod  und  zur  Frage eines Weiterlebens nach dem Tode (Kapitel 6.2, Fragen Nr. 21 - 22, ab S. 80).

 

  1. Neurowissenschaft :

Wissenschaft von den Nerven und dem Gehirn.

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  1. Palingenese:

 „Wiedererzeugung“ in der Bedeutung als –> Seelenwanderung.

 

  1. Paramnesie:

Falsche, verzerrte Erinnerung, Erinnerungstäuschung. Man erinnert sich z. B. an Ereignisse, die in der Realität (so) nicht stattgefunden haben, glaubt jedoch, es würde sich um tatsächlich Erlebtes handeln. Oder jemand erzählt über tatsächlich stattgefundene Ereignisse so, als ob er sie selbst erlebt hätte (s. Punkt 5.5.3.1.1.4.4, S. 352).

 

Paramnesie:

Falsche, verzerrte Erinnerung, Erinnerungstäuschung. Man erinnert sich z. B. an  Ereignisse,  die  in  der  Realität  (so)  nicht  stattgefunden  haben,  glaubt  jedoch, es handele sich um tatsächlich Erlebtes. Oder jemand erzählt über tatsächlich stattgefundene Ereignisse so, als ob er sie selbst erlebt hätte, obwohl dies  gar  nicht  der  Fall  ist  (s.  Kapitel  7.2.9.1.3.1.1,  S.  725;  7.2.9.1.3.2.1,  S. 740; 7.2.9.1.3.3.1, S. 746).

  1. Paranormal:

Adjektiv: im Sinne „von der Normalität abweichend“ oder „wissenschaftlich nicht erklärbar“, umgangssprachlich auch „außersinnlich“. Die –> Paranormologie beschreibt die paranormalen Phänomene.

 

Paranormal:

Von  der  Normalität  abweichend,  häufiger  gebraucht  für  „wissenschaftlich nicht  erklärbar“,  umgangssprachlich  auch  für  „außersinnlich“.  Die  → Paranormologie beschreibt die paranormalen Phänomene.

 

  1. Paranormologie:

  2.  

 

Paranormologie:

Die Wissenschaft von den paranormalen Phänomenen = „–> Psi-Phänomene“ und vieler weiterer wie Alchemie, Numerologie, Satanismus, Tarot etc. (Wikipedia 2009n). Der Begriff wurde 1969 von Andreas Resch eingeführt. Gliederung der Phänomene in die Sachgebiete Paraphysik, Parabiologie, Parapsychologie und Parapneumatologie (Pneuma = Geist).

 

  1. Parapsychologie:

Die Wissenschaft von den „–> Psi-Phänomenen“. Para (lat. „um“, „herum“) deutet an, dass die Psychologie des „Anormalen“ bzw. Umgangssprachlich „übersinnlicher“ menschlicher Phänomene gemeint ist.

 

Parapsychologie:

Wissenschaft von den →„Psi-Phänomenen“. Para (lat. „um“, „herum“) deutet an, dass die Psychologie des „Anomalen“, d. h. nicht Normalen bzw. umgangssprachlich  „übersinnlicher“,  unerklärlicher  menschlicher  Phänomene gemeint ist.

 

  1. Perzipient : Eine Person, die eine bleibende Erfahrung macht, etwas wahrnimmt;sie wird dadurch zum Erfahrungsträger.

 

Perzipient: Eine Person, welche eine bleibende Erfahrung macht, etwas wahrnimmt; sie wird dadurch zum Erfahrungsträger.

 

  1. Phobie:

 Scheinbar unbegründete und anhaltende, auch krankhafte Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten, Personen, Tieren etc.. Phobiker versuchen mit allen Mitteln, den Anlass der Angst zu vermeiden. Phobien können so stark sein, dass sie als Krankheit aufgefasst werden müssen (s. Kapitel 5.4.5.2.1, S. 268). „Scheinbar“ soll ausdrücken, dass das Fallmaterial dieses Buches nahelegt anzunehmen, dass es Gründe für eine Phobie geben kann, die im FL zu suchen sind.

 

Phobie:

 Scheinbar unbegründete und anhaltende, auch krankhafte Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten, Personen, Tieren etc.. →Phobiker versuchen mit allen Mitteln, den Anlass dieser Angst zu meiden. Phobien können derart stark sein, dass sie als Krankheit aufgefasst werden müssen (s. Kapitel 7.2.8.1.1, S.  642). Das Fallmaterial des vorliegenden Buches legt es nahe anzunehmen, dass es für eine Phobie Gründe (Traumata) geben kann, die in einem früheren Leben zu suchen sind (daher „scheinbar unbegründet“) (Kapitel 7.2.8.1.1, S. 642; 6.2, Fragen Nr. 20, S. 79; 24, S. 82).

 

  1. Phobiker:

 Menschen, die an einer →Phobie leiden..

 

  1. Poltergeist:

 Unterart des→Spuks, wobei Geräusche, wie z. B. Trittgeräusche, Knarren desHolzfußbodens,Wispern,KlopfenoderGesangauftreten,fürdiesich keinnatürlicherGrundfindenlässt.Die→ Parapsychologiedeutetdies→ animistisch, indem sie „psychische Entladungen“ meist bei Jugendlichen als als Erklärung vermutet. Spiritisten (→Spiritismus) verdächtigen→ Geisteroder→ Seelen Verstorbenerals Verursacher.Imenglischen Sprachraum wird das deutsche Wort ebenfalls verwendet und umfasst dort alle Phänomene des →Spuks

 

 

Poltergeist:

 Unterart des Spuks, wobei Geräusche, wie Trittgeräusche, Knarren des Holzfußbodens, Wispern, Klopfen oder Gesang auftreten, für die sich kein natürlicher Grund finden lässt. Die Parapsychologie vermutet als Erklärung „psychische Entladungen“ meist bei Jugendlichen als Fokusperson. Spiritisten verdächtigen –> Geister oder Verstorbene als Verursacher. Im englischen Sprachraum wird das Wort ebenfalls verwendet und umfasst dort alle Phänomene des –> Spuks.

 

  1. Präkognition: Vorauswissen  über  zukünftige  Ereignisse,  Vorhersagen  (Gegenstück  zur →Retrokognition).

 

  1. Primärtherapie: Nach Arthur Janovs Buch „Der Urschrei“ (217) das Wiedererleben frühkindlicher Traumata und deren Abreaktion.

 

  1. Psi-Phänomene: –> Paranormale Phänomene. Der 23. Buchstabe des griechischen Alphabets (Ψ) und der erste Buchstabe des griechischen Wortes für die Seele (Psyche) steht für –> außersinnliche Wahrnehmung und –> Psychokinese.

Psi-Phänomene: →Paranormale Phänomene. Der Begriff wurde nach dem 23. Buchstaben des griechischen  Alphabets  (Ψ)  und  dem  ersten  Buchstaben  des  griechischen Wortes für →  Seele(Psyche) gewählt. Er steht für  →außersinnliche Wahrnehmung und →Psychokinese.

 

  1. Psyche: (altgriechisch „psychḗ“ = Atem, Hauch, Leben, Seele, Bewusstsein, Gemüt, Trieb) Ort menschlichen Fühlens und Denkens. „Regungen“, die „der Volksmund“ als  Innenleben  oder  Seelenleben  bezeichnet,  einschließlich  des  → Unterbewusstseins. Das Geschehen in der Psyche ist nur der Eigenwahrnehmung zugänglich, d. h. subjektiv wahrnehmbar.

Psyche: einer oder mehrerer lebender Personen aus. Ein weiteres allgemein akzeptiertes Kennzeichen der Super-ASW besteht darin, dass eine Ausprägung der außersinnlichen Wahrnehmung angenommen wird, die alles bisher im Labor untersuchte und gefundene weit übertrifft. Da ein Wirkmechanismus (modus operandi) nicht bekannt ist und unter Wissenschaftlern nicht einmal Einigkeit darüber besteht, ob ASW im Labor tatsächlich nachgewiesen worden ist, handelt es sich um eine sehr spekulative Hypothese. Wie weit die angenommene Leistungsfähigkeit über die im Labor gefundenen Effekte hinausreicht, ist nicht definiert. Die zwei gängigsten Versionen sind

  1. Psychodrama: Von  Jacob  Levy  Moreno (1890–1974)  entwickeltes  Verfahren  der  → Psychotherapie. Dabei dramatisierendie Klienten ihre psychischen und sozialen Probleme  durch  Rollenspiel  inklusive  Rollentausch  meist  in  einer  Gruppe. Ziel des Psychodramas ist es, dass der Klient für sein Problemeine neue und angemessene Reaktion findet (vgl. →„Symboldrama“).

 

  1. Psychokinese, PK (Abkürzung): Kraftwirkungen bzw. Bewegungen von Gegenständen, die paranormal, also ohne Einsatz normaler, materiellweltlicher Mittel, nach animistischer Auffassung ( –> Animismus) durch speziell begabte Menschen bewirkt werden ( –> Spuk, –> Poltergeist, RSPK = repetitive spontaneous psychokinesis = wiederholt auftretende, spontane PK).

Psychokinese, PK (Abkürzung): Kraftwirkungen bzw. Bewegungen von Gegenständen, die →paranormal, also  ohne  Einsatz  normaler,  materiell-weltlicher  Mittel,  nach  animistischer Auffassung (→Animismus) durch speziell begabte Menschen bewirkt werden ( →Spuk, →Poltergeist, RSPK = repetitive spontaneous psychokinesis = wiederholt  auftretende,  spontane  PK).  Nach  spiritistischer  Auffassung (→Spiritismus) kann das Phänomen auch auf die Wirkung von  →Geistern zurückgeführt werden. Dann passt aber der Fachbegriff nicht, weil Psychokinese (Psyche und Bewegung) die animistische Deutung impliziert.

 

  1. Psychologie: Umgangssprachlich die Wissenschaft von der →Seele. Akademisch enger gefasst als Verhaltenswissenschaft.

 

  1. Psychometrie : Hier eine spezielle Form der  →außersinnlichen Wahrnehmung (ASW). Die ASW von Hellsehern (→Hellsehen) oder →Medien wird unterstützt, indem ein  materieller  Gegenstand  (z.  B.  das  Kleidungsstück  eines  Verschollenen), der mit der gesuchten Information oder mit beteiligten Personen in Beziehung steht, als Hilfsmittel eingesetzt wird, indem das Medium ihn z. B. in die Hand nimmt.

Psychometrie: Hier eine spezielle Form der ASW. Die ASW von Hellsehern oder Medien wird unterstützt, indem ein materieller Gegenstand (z. B. Kleidungsstück eines Verschollenen), der mit der gesuchten Information oder mit beteiligten Personen in Beziehung steht, als Hilfsmittel eingesetzt, also z. B. in die Hand genommen wird.

 

  1. Psychophore: Von Prof. Ian Stevensoneingeführter Begriff für das immaterielle Gefäß, das die  →  Seele aufnimmt. Ziel ist, sich vom religiös geprägten Seelenverständnis abzusetzen (438, S. 2083ff, und 436, S. 262). Siehe →Astralkörper.

Psychophore: Von Stevenson eingeführter Begriff für das immaterielle Gefäß, das die –> Seele aufnimmt. Ziel ist, sich vom religiös geprägten Seelenverständnis abzusetzen (Stevenson 1997, S. 2083ff, und Stevenson 1989, S. 262). Siehe –> Astralkörper.

 

  1. Psychotherapie: Behandlung psychischer Störungen oder psychischer Folgen körperlicher Erkrankungen. Die angewendeten Methoden sind sehr unterschiedlich und reichen  von  Psychoanalyse,  Verhaltenstherapie,  medikamentös  gestützten  psychiatrischen Verfahren bis zum →Psychodrama.

 

  1. Quantenmysterien/Quantenparadoxien: Nach der Quantentheorie (Quantenmechanik) haben subatomare Teilchen sehr seltsame Eigenschaften, die der Alltagserfahrung und dem „gesunden Menschenverstand“ zuwider laufen. Die Theorie hat noch nie darin versagt, eine exakte Beschreibung und Berechnung der Mikrowelt der Elementarteilchen abzugeben. Aber sie verhilft nicht zu einem tieferen Verständnis dieser seltsamen Eigenschaften. Daher spricht man von „Quantenmysterien“ oder „Quantenparadoxien“. Die wichtigsten sind: Licht  kann  sich  einmal  wie  eine  Welle,  bei  anderer  experimenteller  Fragestellung aber auch wie aus Teilchen (Quanten) bestehend verhalten. Die Teilchen (Korpuskel, Photon, Elektron, Neutron etc.) „entscheiden“ sich für ihre Eigenschaft erst mit der Beobachtung durch den Experimentator,  Weit  auseinander  liegende  Teilchen  eines Paares  sind  miteinander  gekoppelt  (verschränkt), so dass die Festlegung der  Eigenschaft  des  einen Teilchens durch seine Beobachtung – ohne „normale“ Verzögerung, instantan– die komplementäre Eigenschaft beim anderen Teilchen festlegt, Sogar die Vergangenheit wird davon betroffen, für welches Verhalten sich ein Teilchen bei seiner Beobachtung „entscheidet“ (Rosenblum 2007) (s. Kapitel 4.2.2.3.2, S. 32).

 

  1. Rebirthing: Durch  ununterbrochenes Atmen  (Hyperventilation)  wird  nach Angaben des Begründers  der  Methode,  Leonard  Orr,  das  eigene  Geburtserlebnis  ins  →Bewusstsein geholt und „bearbeitet“.

 

  1. Reduktionismus: Die Lehre, dass ein System vollständig durch seine Bestandteile bestimmt wird bzw. vollständig beschrieben werden kann, indem es auf seine Einzelbestandteile reduziert wird (Wikipedia 2009p) (s. a. Kapitel 5.5.2.1, S. 324). Der Reduktionismus steht dem –> Holismus entgegen.

 

  1. Reframing (engl. für „neu einrahmen“): Die  äußeren  Bedingungen  eines  in  der  Rückführung  erlebten  traumatischen Ereignisses  werden  geändert,  um  es  (besser)  verarbeiten  zu  können  (221). (verwandter Begriff →Rescripting). Beispiel: Eine Klientin mit  Schuldgefühlenund Selbsthass erlebt sich in der Rückführung  im  Mutterleib  und  „erkennt“,  dass  ihre  Mutter  sich  zu  jungfühlt, um ein Kind großzuziehen, sich vom Vater des Kindes zu einer  Abtreibunggedrängt sieht, und deshalb – wie sie meint – ihr Ungeborenes sogartöten möchte. Aus dieser Situation heraus gibt sich die Klientin die Schuld an diesen  Umständen  und  hält  sich  für  böse  oder  schlecht.  Im  Reframing  nun wird der Klientin bewusst (gemacht), dass sie nicht an dieser verfahrenen Situation schuld ist und einfach nur leben wollte. Damit ändern sich für sie die Rahmenbedingungen  völlig.  Sie  erkennt,  dass  sie  damals  die  Gefühle  der Mutter  als  ihre eigenen aufgefasst  hat  und  begreift  dies jetzt  als  Fehler.  Ihr wird klar: Die Mutter wollte in ihrer Not gemeinsam mit ihrem Kind sterben. Sie hätte aber durchaus auch anders handeln können und sich von dem Mann trennen, der ihre Not verschlimmerte, anstatt ihr beizustehen (135).

 

  1. Regressant: Ein  Mensch,  der  als  → Klient  eines  Rückführers  oder  Reinkarnationstherapeuten rückgeführt (→Rückführung) wird oder wurde. Ein Rückgeführter.

 

  1. Regression: –> Rückführung

Regression: →Rückführung (Kapitel 7.2.2.1, ab S. 189; 6.2, Frage Nr. 15, S. 76).

 

  1. Reinkarnation (lat. zusammengesetzt aus „re“ u. „incarnare“ = zurück u. einfleischen). Wiedergeburt. Es  gibt  eine  engere  und  eine  weiter  gefasste  Definition  des Begriffs (s. a. Kapitel 6.2, Frage Nr. 19, S. 78). Wiedergeburt oder →  Seelenwanderung, in der engen Bedeutung (Minimalversion)  wird durch  die  Kinderfälle nach  Band 1  (Kapitel  4.1  und  5.5.2.3) gestützt.  Danach  überlebt  ein  (der Naturwissenschaft  unbekannter,  immaterieller)  Teil  des  Menschenx den  Tod  und  wird  jeweils  anschließend  –  sehr wahrscheilich  vielmals  –  als  Individuum  mitsamt  einem  Ausschnitt seiner Persönlichkeitsmerkmale auf unserer Erde in einem neuen Körperwiedergeboren. → Karma oder Tiere sind nicht im Begriff eingeschlossen. In  der  weiteren  Bedeutung  von  Reinkarnation  sind  Karma  und  weitere Merkmale  enthalten  (Kapitel  6.2,  Frage  Nr.  19,  S.  78).  Karma  wird  sogar  als  der Grund dafür aufgefasst, dass die Seele inkarniert (s.  Kapitel  7.2,  S.  108;  7.2.6,  S. 544; Frage Nr. 49, S. 94).

Reinkarnation: Wiedergeburt oder –> Seelenwanderung, hier ohne Einschluss der Wiedergeburt in einem tierischen Körper. Hier in der engen Definition, wonach ein (der Wissenschaft unbekannter, immaterieller) Teil des Menschen1 den Tod überleben kann und jeweils anschließend (mehrmalig2) als Individuum mitsamt einem Ausschnitt seiner Persönlichkeitsmerkmale auf unserer Erde in einem neuen Körper wiedergeboren wird (s. Kapitel 4.1, S. 22; 5.5.2.3, S. 339; FAQ 33, S. 57).

 

  1. Reinkarnationstherapeut: Ein Psychotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker, der befähigt ist →Rückführungen einschließlich therapeutischer Maßnahmen durchzuführen (Kapitel 7.2.2, S. 188) (S. a. →Rückführungsbegleiter).

 

  1. Reinkarnationstherapie (RT) (synonym: Rückführungstherapie): In  →Hypnose oder heute meist nach Einleitung des →Alphazustandes wird durch→Rückführung in der Vergangenheit des Patienten, die bis in frühere Leben reicht, nach Traumata oder allg. Ursachen (einschließlich →Besetzungen) für psychische oder physische Beschwerden gesucht (Kapitel  7.2.2.1, ab  S. 189; 6.2, Frage Nr. 15, S. 76). Nach Aussage ihrer Vertreter führen die bisher „verschütteten“ Erinnerungen an Traumata der Vergangenheit und anschließende symbolische Handlungen mit dem Ziel der Auflösung der Erinnerung  an die schmerzhaften Ereignisse oft zu einer ursächlichen Heilung (Kapitel 7.2.8, ab S. 638; 6.2, Fragen Nr. 23 - 27, ab S. 81). Man kann diese Therapieform auch als eine Fortentwicklung der modernen Methodik der →Hypnotherapie oder →Psy-chotherapie  auffassen.  Da  auch  in  die  Vergangenheit  des  heutigen  Lebens „geschaut“ wird, ist →„Rückführungstherapie“ der passendere Begriff.

 

  1. Replikation: Mehrfache Bedeutungen; hier gemeint im Sinne einer Wiederholung von Versuchen oder Untersuchungen, die dazu dienen, sich gegen Fehler oder Fehldeutungen abzusichern.

Replikation: Mehrfache Bedeutungen; hier im Sinne einer Wiederholung von Versuchen oder Untersuchungen gemeint, die dazu dient, sich gegen Fehler oder Fehldeutungen abzusichern.

 

  1. Reproduzieren: Erneut herstellen; wiederherstellen; hier die Wiederholung von vorher gemachten Experimenten oder Untersuchungen, um die Richtigkeit der Ergebnisse zu bestätigen und Fehler möglichst auszuschließen.

 

  1. Rescripting (engl. für „neu schreiben“): Der Inhalt eines in der Rückführung erlebten traumatischen Ereignisses wird in ein angenehmes geändert, um es (besser) verarbeiten zu können. Der Klient wird angehalten, nicht seine Erinnerung zu ändern, sondern ein alternatives, besseres Umgehen mit einer traumatischen Situation aus dem früheren Leben sich bildhaft vorzustellen So wird eine Manipulation der Erinnerungvermieden,  da  sie  problematisch  werden  könnte. Im  Idealfall  führt  dies  dann  zur Vergebungeigener und/oder fremder Schuld und zu einer Lösung des Problems in Liebe (221; Kapitel 7.2.8.1.2, ab S. 647) (verwandter Begriff  →Reframing). Beispiel:  Eine Klientin will  ihre  Schuldgefühle los werden  und  nicht  mehr nur nach den Wünschen anderer leben. In der Rückführung erlebt sie, wie sie in einem früheren Dasein von einer damaligen Arbeitskollegin so beschimpft wird, dass sie diese schließlich im Streit unbeabsichtigt umbringt. Im Rescripting wird die Klientin in die dramatische Szene geführt und aufgefordert, als. Alternative zum erinnerten Geschehen einen anderen, besseren Ausgang der Handlung zu „sehen“. Die Klientin stellt sich nun vor, wie sie sich vor ihrer Kollegin umdreht und weggeht. Einige Zeit später trifft sie diese Frau wieder und  spricht  in  ihrer  Vorstellung  mit  ihr  über  ihr  Verhältnis  zueinander.  Es kommt zu einer gütlichen Einigung mit der Folge verminderter Schuldgefühle im heutigen Leben (135).

 

  1. Retrokognition: Ohne Gebrauch der normalen Sinne erworbenes Wissen über Ereignisse und Zustände der Vergangenheit (Gegenstück zur –> Präkognition)

 

  1. Rückführung (oder Regression): Hervorrufen von bildhaften und Gefühls-Erinnerungen an ein früheres Leben, das vor dem heutigen gelebt wurde ( –> Reinkarnation). Früher verwendete man dazu Hypnose, heute in der Regel nur noch eine Entspannungstechnik, die in einen beruhigten (Alpha-) Zustand führt, in dem man ohne Ausschaltung des Wachbewusstseins und der Selbstkontrolle die Erinnerungen haben kann.

Rückführung(oder Regression) : Hervorrufen von bildhaften und Gefühls-Erinnerungeneines →Regressanten an sein früheres Leben, das vor dem heutigen gelebt wurde. Früher verwendete  man  dazu  → Hypnose, heute in der  Regel nur  noch eine  Entspannungstechnik, die in einen beruhigten →Alphazustand führt, in dem man ohne Ausschaltung des  →Wachbewusstseins und der Selbstkontrolle diese Erinnerungen haben kann (Kapitel  7.2.2,  ab  S.  188) (verwandter Begriff  →Altersregression).

 

  1. Rückführungsbegleiter: Jemand, der in der Regel Kurse mitgemacht hat, die ihn befähigen,  →Rückführungen  durchzuführen. Klienten  mögen  das  Ziel  haben, ihre  Lebensaufgabezu erfahren, Partnerfragen von Seiten der FL zu beleuchten oder nur die Neugier  zu  befriedigen.  Dem  Rückführungsbegleiter  ist  es  nicht  erlaubt  zu therapieren,  weil  ihm  eine  Ausbildung  als  Heilpraktiker,  Psychotherapeut oder Arzt fehlt (Kapitel 7.2.2, S. 188). Das kann (muss aber nicht) problematisch werden, wenn unerwartet Traumata aufgedeckt werden, die einer Behandlung bedürfen (Kapitel 7.2.2.2, S. 209) (s. a. →Reinkarnationstherapeut).

 

  1. Rückführungstherapie (RT); Exaktere Bezeichnung für  →Reinkarnationstherapie. Sie ist treffender, weil

 

  1. Rupert Sheldrake: hat diesen Begriff als Verallgemeinerung seiner „morphogenetischen Felder“ geprägt. Diese sollen nach seiner These „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sein.

 

  1. Rupert Sheldrakehat diesen Begriff als Verallgemeinerung seiner „morphogenetischen  Felder“  geprägt.  Diese  sollen  nach  seiner These  „formbildende Verursachung“  für  die  Entwicklung  von  Strukturen  sein.  Diese  Vorstellung wird bisher wissenschaftlich nicht anerkannt (528).

 

  1. Savant: Mensch mit einer →Inselbegabung.

Savant: Mensch mit einer Inselbegabung, oft mit kognitiver Behinderung, der in einem kleinen Teilbereich außergewöhnliche Leistungen vollbringt.

 

  1. Seele: Das  geistige  Prinzip  des  Menschen,  das  den  Körper  mit  Leben  erfüllt,  ihn „bewohnt“  und  den  körperlichen Tod  überdauert  (nach  der  philosophischen Vorstellung des Dualismus). Vielfach wird auch den höheren Tieren eine Seele zugesprochen, wobei allerdings offen bleibt, wo die Grenze zu den „niederen“ Tieren (z. B. Insekten) ohne oder mit eingeschränkter Seele(Kollektivseele) zu ziehen wäre. Aus den Erfahrungen mit  →Rückführungen, die in diesem Buch dargestellt werden,  wird  geschlossen,  dass  das  innere  Erleben  eines  Menschen,  seine Psyche, alles was ihn gefühlsmäßig berührt oder sogar aufwühlt, seine Erfah-rungen und Erinnerungen, auch seine Moralvorstellungen (aber nicht lexikalisches Sachwissen) in der Seele immateriell gespeichertsind, diese Informationen den Tod überdauern, im →Unterbewusstsein der Wiedergeborenen lagern, und sich Teile davon in einem neuen Menschen manifestieren (→Reinkarnation). Die →Information, welche in der Seele gespeichert ist, prägt denMenschen im jeweiligen Leben. Nur ein geringer Teil wird ihm auch bewusst, d. h. seinem  →Wachbewusstsein zugänglich. Zugang hat er als individuelle. Seele in aller Regel nur zu jeweils neu Erlebtem, aber auch zu seinen subjektiven Eigenschaften. Diese erwirbt er allerdings nur zum Teil im neuen Leben; sie können unterschiedlich stark auch aus früheren Leben herrühren. Eine Weiterentwicklung der Seele in der Zeit, in der sie keinen fleischlichen Körper bewohnt, bleibt denkbar. Ob sie in den „höheren Dimensionen“ eines →Jenseits eine räumliche Struktur behält (→Astralkörper, →Psychophore), wird in der Literatur diskutiert, bleibt aber offen. Von einigen Reinkarnationstherapeuten wird die Seele auch mit dem  →Unterbewusstsein gleich gesetzt (276, S. 617).

Seele: Nach der philosophischen Vorstellung des –> Dualismus das geistige Prinzip des Menschen, das den Körper mit Leben erfüllt, ihn „bewohnt“ und den körperlichen Tod überdauert. Vielfach wird auch den höheren Tieren eine Seele zugesprochen, wobei allerdings offen bleibt, wo die Grenze zu den „niederen“ Tieren (z. B. Insekten) ohne oder mit eingeschränkter Seele (Kollektivseele) zu ziehen wäre. Aus den Erfahrungen, die in diesem Buch dargestellt werden, wird geschlossen, dass das innere Erleben eines Menschen, seine Psyche, alles was ihn gefühlsmaÅNssig berührt oder sogar aufwühlt, seine Erfahrungen und Erinnerungen, auch seine Moralvorstellungen in der Seele immateriell gespeichert sind und den Tod überdauern. Damit handelt es sich um eine individuelle Seele mit ihren subjektiven Eigenschaften, die aus verschiedenen Leben rühren können. Nicht die gesamte –> Information, die in der Seele gespeichert ist, wird auch im einzelnen Leben bewusst. Eine Weiterentwicklung der Seele in der Zeit, in der sie keinen fleischlichen Körper bewohnt, bleibt denkbar. Ob sie in den „höheren Dimensionen“ eines –> Jenseits eine räumliche Struktur behält (–> Astralkörper), wird in der Literatur diskutiert, bleibt aber unentschieden. S. a. –> Vitalismus und –> Unterbewusstsein

 

  1. Seelenwanderung: Die Vorstellung, die Seele „bewohne“ einen Körper und erhalte jeweils nach dem Tod erneut einen Körper, indem sie einen heranwachsenden Embryo besetzt. Der Rückschritt vom menschlichen zum tierischen Körper ist eingeschlossen.

Seelenwanderung: Vorstellung,  der  zufolge  die  → Seele  mit  dem Tod ihren  bisherigen  Körper verlässt und in einem neuen Körper „Wohnung nimmt“, indem sie einen heranwachsenden  Embryo besetzt.  Nach  diesem  Modell  ist  dabei  ein  „Rückschritt“ vom menschlichen zum tierischen Körper denkbar (Kapitel 6.2, Frage Nr. 35, S. 87).

 

  1. Selbstschau: Der Betroffene hat den Eindruck, er bzw. sein –> Bewusstsein wäre aus seinem Körper herausgestiegen, schaue auf seinen Körper herab und könne beobachten, was mit seinem Körper bzw. um diesen herum geschieht. Dieses paranormale Phänomen wird von einem Teil der klinisch Toten und später Reanimierten berichtet ( –> außerkörperliche Erfahrung, –> Nah-Tod-Erfahrung). Es ist von der –> Autoskopie zu unterscheiden.

seltenen Fällen wird der aus dem materiellen Leib ausgetretene Astralkörper

 

  1. Spiritismus (von lat. „spiritus“: Geist): Theorie, nach der manche paranormalen Phänomene (→Paranormologie) auf das  Wirken  von  Verstorbenen  oder  von  → Geistern,  z.  B.  in  Form  von  → Spuk,  zurückgeführt  werden  können.  Dazu  gehören  z.  B.  auch  → mediale Kommunikationen. Der Spiritismus geht davon aus, dass die menschliche  →Seele  nach  dem  Tod  weiterexistiert  und  dass  es  mit  Hilfe  von  → Medien möglich ist, mit den Seelen Verstorbener zu kommunizieren; Gegensatz: (→Animismus). Hier speziell die Ausprägung nach der Lehre des Spiritisten Allan Kardec, welche die Reinkarnation einschließt (224).

Spiritismus: Die Theorie, manche paranormale Phänomene ( –> Paranormologie) könnten auf das Wirken durch Verstorbene oder durch Geister z. B. in Form von –> Spuk zurückgeführt werden. Dazu gehören z. B. auch –> mediale Kommunikationen. Der Spiritismus geht davon aus, dass die menschliche Seele nach dem Tod weiter existiert und dass es mit Hilfe von Medien möglich ist, mit den Seelen Verstorbener zu kommunizieren; Gegensatz ( –> Animismus) (s. Kapitel 4.2.2.3, S. 29).

 

  1. Spiritistisch: Adjektiv: Den –> Spiritismus betreffend.

 

  1. Spiritualismus: Mehrere Bedeutungen; hier eine christliche Variante des –> Spiritismus.

Spiritualismus: Mehrere Bedeutungen; hier eine Glaubensrichtung als christlicheVariante des →Spiritismus, ohne Einbeziehung der →Reinkarnation.

 

  1. Spiritualität (von lat. „spiritus“: Geist): Geistigkeit.  Nach  Sinn  und  Bedeutung  suchende  Lebenseinstellung  mit  der Vorstellung  einer  geistigen  Verbindung  zum  Transzendenten  (→ transzendent), dem →Jenseits oder der Unendlichkeit (mit Auswirkungen auf die Lebensführung).

 

  1. Spuk: Unerklärliche Vorgänge, die neben –> Poltergeistphänomenen noch viele weitere Ereignisse umfassen. Beispiele: Gegenstände, etwa Steine, fliegen ohne einen Werfer auf

Spuk: Unerklärliche Vorgänge, die neben →Poltergeistphänomenen noch viele weitere Ereignisse umfassen. Beispiele: Gegenstände, etwa Steine, fliegen ohne einen Werfer auf oft unnatürlichen Bahnen durch die Luft und können auch Schaden  anrichten.  Wasserpfützen  oder  kleine  Brände  entstehen  grundlos, elektrische  Geräte  schalten  sich  von  selbst  ein  und/oder  aus,  Gegenstände verschwinden in geschlossenen Räumen und tauchen nach einiger Zeit wieder irgendwo auf. Spuk kann orts- und personengebunden sein. Die Erklärung der Mehrheit  der  heutigen  Parapsychologen  dafür  ist  →  animistisch.  Dagegen steht die →spiritistische Interpretation. Für beide kann es gute Gründe geben, so dass vermutlich je nach Fall die eine oder die andere Erklärung zutreffend sein dürfte (s. a. 192).

 

  1. Super-außersinnliche Wahrnehmung, Super-ASW (Abkürzung): Eine Form der  →außersinnlichen Wahrnehmung (ASW), die sich durch besonders  außergewöhnliche  Leistung  auszeichnet.  Es  gibt  keine  einheitliche Definition  und  keine  Kriterien  für  diese  Leistungen.  Einheitlichkeit  besteht bei den (meist animistischen →Animismus) Verfechtern der Möglichkeit von Super-ASW lediglich in der Überzeugung, dass die spiritistische Deutung (→Spiritismus) unerklärlicher Phänomene ausgeschlossen ist. Ein →Jenseits, in dem sich die „lebendigen“ Seelen Verstorbener oder →jenseitige Wesen aufhalten, wird als nicht existent angesehen (s. Kapitel 7.2.9.2.1, S. 754). In der  animistischen Erklärung gehen alle außersinnlichen Leistungen von der Psyche einer oder mehrerer lebender Personen aus. Ein weiteres allgemein akzeptiertes Kennzeichen der Super-ASW besteht darin,  dass  eine  Ausprägung  der  außersinnlichen  Wahrnehmung  angenommen wird, die alles bisher im Labor Untersuchte und Gefundene weit übertrifft. Die Annahme einer nach oben unbegrenzten Leistungsfähigkeit der Super-ASW wird damit begründet, dass man die Grenzen der ASW nicht kennt. Da ein → Wirkmechanismus(modus operandi) nicht bekannt ist und unter Wissenschaftlern nicht einmal Einigkeit darüber besteht, ob ASW im  Labor tatsächlich nachgewiesen worden ist, handelt es sich um eine sehr  spekulative Hypothese. Die zwei gängigsten Versionen sind:

  2. : Alle  in  (nicht  reproduzierbaren)  Spontanfällen vorgekommenen  Phänomene,  die  etwas  mit  Wahrnehmung  zu  tun  haben (könnten),  werden  eingeschlossen  (und  damit  als  nicht  aus  dem  → Jenseits vermittelt definiert). Jedes denkbare Zusammenwirken von →Telepathie oder →Hellsehen unter mehreren Personen wird zugelassen (49, S. 11).  →Präkognition und  →Retrokognition sind neben Hellsehen und Telepathie – jeweils in „Höchstform“ – eingeschlossen.

2. Zauberstab-Hypothese:  Es handelt sich um eine durch Motivation bestimmte SuperASW. Jeder Wunsch, jedes Verlangen, jede Not, wenn nur stark genug ausgeprägt, kann paranormale  Leistungen  in  Höchstform  seitens  eines  Lebenden  hervorbringen  (Braude 2003, S. 11, 13). Wo  diese  Annahmen  noch  immer  nicht  zur  rein  animistischen (→Animismus)  Erklärung der  Phänomene  ausreichen  (z.  B.  körperliche Erinnerungen nach Band 1), kann man noch  →  Psychokinesein der starken Ausprägung  unterstellen,  wie  sie  bei  Spontanfällen  aufgetreten  ist.  Dann spricht  man  von  → Super-PSI.  Auch  dabei  wird  unterstellt,  dass  → Psychokinese nichts mit einer Wirkung aus dem Jenseits zu tun hat, sondern immer nur auf die entsprechende Fähigkeit lebender Menschen zurückgeht.

Super-außersinnliche Wahrnehmung, Super-ASW (Abkürzung): Es gibt keine einheitliche Definition der Leistungsmerkmale. Einheitlichkeit besteht aber darin, dass jedwede Einbeziehung von Verstorbenen oder jenseitigen Wesen oder eines Jenseits ausgeschlossen ist (s. Kapitel 5.5.3.2.1, S. 358). Alle Leistungen gehen von der

 

  1. Super-PSI: Oberbegriff  für  → Super-ASW  in  Kombination  mit  → Psychokinese  in höchster Ausprägung, wie man sie für manche Spontanfälle annimmt.

 

  1. Symboldrama: Allgemein ein von  Hanscarl Leuner 1954 eingeführtes tiefenpsychologisch fundiertes  Verfahren,  das  anfänglich  unter  den  synonymen  Begriffen  „Katathymes Bilderleben“ und „Symboldrama“ bekannt wurde. Heute heißtes im offiziellen  Sprachgebrauch  „Katathym  Imaginative  Psychotherapie“  (531). (katathym = „aus dem Gefühl heraus“). Im Buch im engeren Sinn gebraucht als tagtraumartiges (meistbildhaftes) Erleben eines Geschehens, das die unbewusste psychische Not eines Patienten symbolhaft widerspiegelt (Kapitel 7.2.8.1, S. 638) (vgl. →Psychodrama).

 

  1. Talent →Begabung

 

  1. Teleologie (griechisch télos: Ende, Ziel, Zweck): Auffassung, nach der Ereignisse oder Entwicklungen im Voraus zweckmäßig bestimmt sind; sich auf ein vorbestimmtes Ziel hin bewegen. Teleologisch: Die Teleologie betreffend oder auf ihr beruhend.

 

  1. Telepathie: Fernfühlen und Informationsaustausch zwischen Menschen (und höheren Tieren) ohne Benutzung normaler Kanäle; paranormale Gedankenübertragung.

 

  1. Theodizee: Rechtfertigung Gottes bezüglich der Frage, wie sich das unsägliche Leid der Welt (Bsp. sterbenskrankes Kleinkind) mit seiner Güte und Allmacht vereinbaren lässt.

 

  1. Theosophie: Hier  gebraucht  für  die  durch  die  Okkultistin  Helena  Petrovna  Blavatsky (1831–1891)  begründete  Version  einer  esoterischen  Weltanschauung.  Diesebezieht sich auf Inhalte indischer Religiosität und  →Spiritualität und erhebt den Anspruch, einen gemeinsamen, wahren Kern aller Religionen aufzeigen zu  können.  Sie  sucht  nach  individuellen  göttlichen  Eingebungen  bzw.  nach einem „geistigen Schauen“ und will damit die Prinzipien des Erfahrens und Erkennens auf das Feld des Religiösen ausweiten. TonbandstimmenZumeist nach der Aufnahme einer Geräusch- oder Rauschquelle auf Tonband glaubt man bei deren Abspielen Stimmen im Rauschen zu erkennen, dieals solche von Verstorbenen aufgefasst werden. Tonbandstimmen-Hören ist Teil der instrumentellen →Transkommunikation.

Theosophie: Speziell hier durch die Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) begründete esoterische Weltanschauung. Sie bezieht sich auf Inhalte indischer Religiosität und –> Spiritualität und erhebt den Anspruch, einen gemeinsamen, wahren Kern in allen Religionen aufzeigen zu können. Sie sucht nach individuellen göttlichen Eingebungen oder einem „geistigen Schauen“ und will damit die Prinzipien des Erfahrens und Erkennens auf das Feld des Religiösen ausweiten.

 

  1. Tonbandstimmen: Zumeist nach der Aufnahme einer Geräusch- oder Rauschquelle auf Tonband warden beim Abspielen der Aufnahme Stimmen im Rauschen erkannt, die als Stimmen von Verstorbenen aufgefasst werden; ist Teil der –> instrumentellen Transkommunikation.

 

  1. Top-down-Ansatz: Hier logischer Schluss, der von einem Prinzip oder einer Gesetzmäßigkeit ausgehend auf Zustände oder Vorgänge in Einzelfällen schließt; auch –> Deduktion genannt. (s. a. Kapitel 4.2.1.2, S. 26). In der allgemeineren Fassung bezeichnet dies den –> Holismus, demzufolge das Ganze die Funktion der Teile bestimmt. Gegensatz: –> Reduktionismus

 

  1. Trance: Ein besonderer Bewusstseinszustand, der auf unterschiedliche Weisezustande kommen kann: Durch das Einleiten einer →Hypnose, durch Selbsthypnose, z. B. eines mentalen  →Mediums, durch Drogen (LSD), Tanzen, Trommeln oder durch ein Trauma. In der Trance ist das  →Bewusstsein auf bestimmte. Inhalte fokussiert, so dass die Außenwahrnehmung und die Erinnerungsfähigkeit je nach Tiefe der Trance eingeschränkt sein können.

 

  1. Transkommunikation: Kommunikation zwischen Verstorbenen und den Lebenden. Beispiel „instrumentelle Transkommunikation“:  Durch  technische  (meist  elektrische  oder elektronische) Geräte vermittelte (angebliche) Kommunikation zwischen Verstorbenen  und  Lebenden.  Es  geht  dabei  um  unerklärliche Tonbandstimmen, Telefonstimmen,  Computertexte  und  Bilder  auf  Videobändern  oder  TVMonitoren. Deutscher Experte: Prof. Ernst Senkowski(† 2015).

 

  1. Transmigration: → Seelenwanderung

 

  1. Transpersonale Psychologie: Erweiterung der klassischen Psychologie um philosophische, religiöse und spirituelle Aspekte. Sie befasst sich mit Bewusstseinsphänomenen, die den sinnlich erfahrbaren raumzeitlichen Bereich überschreiten. Beispiele: Mystische und paranormale Erfahrun gen, Meditation, Ekstase. Erstmals 1967 von dem Psychiater Stanislav Grof verwendeter Begriff. Weitere Ausarbeitung durch Abraham Maslow und Anthony Sutich. transzendent (lat. transcendere = hinüberschreiten) Die Grenzen der sinnlich erkennbaren Welt überschreitend; übersinnlich; übernatürlich

Transpersonale Psychologie: Transpersonale  → Psychologie  untersucht  Bewusstseinszustände  „jenseits“ (trans)  der  personalen  Erfahrung.  Das  sind  spirituelle  und  mystische  Erfahrungen und solche in →Trance.

 

  1. transzendent (lat. transcendere = hinüberschreiten): Die  Grenzen  der  sinnlich  erkennbaren  Welt  überschreitend;  übersinnlich; übernatürlich.

Überlebens des Todes.

 

  1. Überschattung: Bei einer Überschattung bleibt die (bisherige) Seele eines Menschen mit dem Körper verbunden, wird aber von einer fremden Seele mehr oder weniger beeinflusst oder gesteuert (s. →Besessenheit). Der Betroffene kann sich von einer „fremden Macht“ in Besitz genommen fühlen (252, S. 358).

 

  1. Umsessenheit: Milde Form der →Überschattung, bei der der Einfluss der Besetzungsgeister(s.  →Besessenheit) gering bleibt (252, S. 358). Sigdell vergleicht dies mit einem Fremden, der sich auf den Beifahrersitz eines Autos setzt und den Fahrer (den Klient) zu beeinflussen sucht. Der Fahrer kann sich dem widersetzen. Er ist sich der Situation u. U. nicht bewusst (377, S. 44).

und auch speichern zu können scheint. Der Vorgang, der zu diesem Zustand

 

  1. Unterbewusstsein: Das Unbewusste ist in der Psychologie jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem –> Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse das menschliche Handeln, Denken und Fühlen entscheidend beeinflussen (Wikipedia 2010).

Unterbewusstsein: In der Alltagssprache oft für die Kategorie „Unbewusstes“  gebraucht. Dieses ist in der →Psychologie jener Bereich der menschlichen →Psyche, der dem →Bewusstsein (verstanden als →Wachbewusstsein) nicht direkt zugänglich ist. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass menschliches Handeln,  Denken  und  Fühlen  von  unbewussten  psychischen  Prozessen  beeinflusst  wird (931). Im  vorliegenden  Buch  verbindet  sich  mit  diesem  Begriff  folgende  Vorstellung: Im Unterbewusstsein sind nicht nur verdrängte Inhalte aus  dem aktuellen Leben oder im jetzigen Körper angelegte Triebe gespeichert, sondern auch das Wissen der  →  Seele(d. h. auch  →Informationen aus FL). Es gibt Hinweise darauf, dass dieses Wissen z. B. durch →Hypnose oder im →Trancezustand (z. B. in  →Rückführungen) ins  →Bewusstsein gehoben und therapeutisch genutzt werden kann (Kapitel 7.2.8, S. 638). Von einigen Reinkarnationstherapeuten wird das Unterbewusstsein  auch mit der →Seele gleich gesetzt (276, S. 617).

 

  1. Verifikation: Der Vorgang, eine Behauptung als richtig oder wahr zu bestätigen.

 

  1. Verifizieren: Eine Behauptung als richtig oder wahr bestätigen.

 

  1. Vitalismus: Philosophische Lehre, nach der die Entstehung, Entwicklung und Funktionsweise lebendiger Organismen sich nicht nur auf die Gesetzmäßigkeiten unbelebter Materie zurückführen lassen, sondern zur Erklärung zusätzlich ein ihnen innewohnendes Lebensprinzip (vis vitalis) erfordern.

von Außenstehenden beobachtet.

 

  1. Wachbewusstsein (Tagesbewusstsein, Alltagsbewusstsein, Normalbewusstsein): Bewusstseinszustand bei wacher allgemeiner Aufmerksamkeit imGegensatz zum Zustand in Trance, in Hypnose, im Tagtraum, im Schlaf, im Flashback, in Halluzination oder im Koma

 

  1. Walk-in: Eine  inkarnierende  Seele  übernimmt  dauerhaft  den  Körper  eines  (sterbenskranken) Menschen, der zu einem Seelentausch bereit ist, oder schlüpft ohne Dissens in den Körper, der gerade von seiner Seele verlassen  wurde (Koma) (s. dazu in Band 1, 5.4.4.3.2, S. 227, 318, Band 2, Kap. 7.2.7.2.3.1, S. 598; 7.2.8.2.1, S. 668).

 

  1. Walk-through: Eine  (nicht  mehr  inkarnierte)  Seele  übernimmt  für  eine  begrenzte  Zeit  den Körper eines Menschen, der zu einem Seelentausch bereit ist. Der „klassische Fall“, bei dem sich für seine plötzliche Persönlichkeitsänderung die Erklärung durch eine Besetzung quasi aufdrängt, firmiert unter dem Schlagwort „Watseka-Wunder“, das im Beispiel (75), S. 669 näher beschrieben ist.

 

  1. Wiedergeburt →Reinkarnation

 

  1. Wirkmechanismus: Der nach bekannten Gesetzen ablaufende Vorgang, der zu einer Wirkung, d. h. zum Ergebnis einer Ursache führt. Ein Beispiel ist die Gravitation, die den Apfel nach dem Newtonschen Gesetz vom Baum fallen lässt.

Wirkmechanismus: Ein nach bekannten Gesetzen ablaufender Vorgang (lat. modus operandi), der bei ein und derselben Ursache zu einer ganz bestimmten Wirkung, d. h. zum erwarteten  Ergebnis  führt.  Ein  Beispiel  ist  die  Gravitation,  die  nach  dem Newtonschen Gesetz den Apfel vom Baum fallen lässt. (Eine Beschreibung des „Wie“, nicht des „Warum“!)

Wissen der –> Seele (auch aus FL). Es gibt Hinweise darauf, dass dieses Wissen z. B.

 

  1. Xenoglossie: Die (seltene) Fähigkeit, eine fremde Sprache, die nie erlernt worden ist, korrekt zu gebrauchen. Man unterscheidet: Kommunikative Xenoglossie, die Fähigkeit, die Sprache mit Verständnis in der Unterhaltung anzuwenden, von rezitativer Xenoglossie, einem durch Auswendig-Lernen eingeübter Gebrauch der Sprache ohne inhaltliches Verständnis (s. Kapitel 5.4.5.2.3.2.1, S. 292).

Xenoglossie: Die (seltene) Fähigkeit, eine fremde Sprache, die nie erlernt worden ist, korrekt zu gebrauchen. Man unterscheidet kommunikative Xenoglossie,die Fähigkeit, diese Sprache mit Verständnis in der Unterhaltung anzuwenden, von rezitativer  Xenoglossie,  einem  Gebrauch  von  Elementen  der  fremden  Sprache, dem (analog zum Aufsagen von Auswendig-Gelerntem ohne inhaltliches Verständnis) der echte Verständigungseffekt fehlt (s. Kapitel 7.2.5, S. 533; 6.2, Frage Nr. 40, S. 88).

 

  1. Xenographie: Wie  → Xenoglossie,  aber  bezogen  auf  schriftliche  Äußerungen  bzw. Kommunikationen (s. Kapitel 7.2.5, S. 533, 6.2, Frage Nr. 40, S. 88).

Xenographie: Wie –> Xenoglossie, aber bezogen auf schriftliche, nicht mündliche Äußerungen bzw. Kommunikationen (s. Kapitel 5.4.5.2.3.2.1.1, S. 294).

Zerlegt man beispielsweise ein lebendes System (z. B. den Menschen) in seine Einzelteile, so kann man noch so gründlich sezieren und suchen, man wird keine Seele „herausdestillieren“ können.

zu denken, zu planen, einzuschätzen, Entscheidungen zu treffen etc.

 

  1. Zwischenlebenszeit →Interim (s. a. →Bardo)