GEGENARGUMENTE ZU REINKARNATION

 

Rund 80% der westlichen Bevölkerung, d. h. Anhänger der modernen Wissenschaft oder einer der monotheistischen Religionen, aber auch generell Ungläubige halten die Vorstellung, es könne eine Wiedergeburt geben, für Unsinn und ignorieren in ihrem Vorurteil alle Hinweise auf eine gegenteilige Ansicht. Nur wenige Menschen sind trotz kritischer Haltung unvoreingenommen und suchen nach der besten Erklärung für paranormale Phänomene, die auf die Wiedergeburt hinweisen. Für jene seien die generellen Einwendungen und alternativen Erklärungen hier zusammengestellt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Allgemeine Einwendungen

 

1.1. Unvereinbarkeit mit naturwissenschaftlichem Denken

Physik, Chemie, Biochemie oder Medizin beschäftigen sich von ihrem Selbstverständnis her grundsätzlich nicht mit einem Leben nach dem Tod, einem „Jenseits“, der Reinkarnation oder Gott. Die Naturwissenschaft kann folglich auch über solche Themen keine „wissenschaftlichen“ Aussagen machen. Die Behauptung, dass das Bewusstsein ein Ergebnis elektrochemischer Prozesse im Gehirn sei, und daher mit dem Tod zu existieren aufhört, ist unbewiesen. Unser Unwissen ist so groß, dass wie nicht einmal den Begriff „Bewusstsein“ eindeutig definieren können, geschweige denn erklären zu können, wie es entsteht.

 

1.2. Unvereinbarkeit mit der Physik

Einsteins Theorien der Relativität und die Quantentheorie beschreiben die physikalische Realität des Mikro- und Makrokosmos perfekt. Dennoch machen beide Aussagen, die mit der Alltagserfahrung nicht nachvollziehbar und daher sehr schwer verständlich sind. Auch die Reinkarnationshypothese beschreibt die vorgefundenen außergewöhnlichen Phänomene perfekt. Ist sie falsch, weil sie in der Alltagserfahrung nicht vorkommt? Würde jemand verstehen, was mit „Liebe“ gemeint ist, wenn dies nur eine Erfahrung von wenigen „Exoten“ wäre?

 

1.3. Unvereinbarkeit mit Darwins Evolutionstheorie

Bei der Evolutionstheorie handelt es sich nicht um gesichertes Wissen, sondern um eine Hypothese. Es ist zwar unbestritten, dass sich kleine Veränderungen innerhalb der Arten damit gut erklären lassen, aber nicht die großen Evolutionsschritte und die Entstehung des Lebens selbst. Wie Bewusstsein in die Welt kam, kann die Theorie nicht erklären. Ausreichende experimentelle Beweise liegen nicht vor. Man kann nachrechnen, dass die auf der Erde zur Verfügung gewesene Zeit nicht ausgereicht haben kann, um eine erste Zelle durch Zufall entstehen zu lassen.